Agenturgründung
„Gewohnte Strukturen in Kreation und Media endlich aufgeben”
Alex, Daniel – dass Kreation und Media einander lieben wie der Teufel das Weihwasser, dafür finden sich am Markt immer wieder Beispiele. Was hat euch angetrieben, mit eurem gerade gegründeten Joint Venture nolead.agency hier einen Gegenentwurf zu wagen?
Alex: Kommunikation muss ab und an progressiv sein, um Aufmerksamkeit zu erregen. Wir wollen durchaus polarisieren, aber nicht pauschalisieren. Unsere gemeinsame Idee ist es, unseren Kunden einen Partner an die Seite zu stellen, der kreative Exzellenz und Medienkompetenz vereint und aus einem ganzheitlichen Ansatz innovative Lösungen entwickelt. Das geht nur im engen Austausch miteinander. Ich habe vor meinem Einstieg in die Agenturwelt über 15 Jahre als Pressesprecher und Marketingleiter auf Kundenseite gearbeitet – und natürlich gibt es da auch Beispiele guter Zusammenarbeit. Man kann aber vieles noch deutlich besser machen. Wir haben jetzt genug Erfahrung gesammelt und unter Beweis gestellt, einen effizienteren Weg aufzuzeigen, wie Kreation und Media ideal zusammenarbeiten. Genau da setzen wir mit nolead.agency an.
Daniel: Unserer Meinung nach ist es absolut überfällig, dass gewohnte Strukturen in Kreation und Mediaplanung endlich aufgegeben werden. Es gibt so viel Potential, das nicht genutzt wird, weil es keinen frühen Dialog zwischen Kreation und Media gibt. Diese Lücke wollen wir füllen, indem wir Kreation und Media unter einem Dach zusammenbringen und einen nahtlosen Workflow gewährleisten. Entscheidend ist, Kreation und Media vom ersten Moment an gemeinsam zu denken. Die Organisation von Zusammenarbeit ist dabei nur ein Aspekt von nolead.agency – uns geht es vielmehr darum, Verantwortung zu übernehmen.
Was meinst du damit konkret, Daniel?
Daniel: Wir haben zu oft erlebt, dass die an einer Kampagnenkonzeption beteiligten Agenturen kein gemeinsames Verständnis für die Ziele der Kunden entwickelt haben. Das führt mindestens zu Missverständnissen und im schlimmsten Fall zu einem Nicht-Erfolg und gegenseitiger Schuldzuweisung. Kampagnen müssen von Anfang an kanalspezifisch geplant werden.