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Lesedauer 6 Min.

WuV Community Icon ROAS: Warum ein Agenturchef seiner eigenen Zahl misstraut

First Stars hat mehr als 100 Google-Ads-Konten neu ausgewertet. Ohne die Suchanfragen nach den jeweiligen Markennamen sank der mediane ROAS von 6,2 auf 3,4. Agenturgründer Henning Hock erklärt, wodurch die Differenz entsteht und wie Advertiser herausfinden, ob ihre Anzeigen wirklich zusätzlichen Umsatz bringen.
Henning Hock

Henning Hock ist Gründer und Geschäftsführer der Berliner Performance-Agentur First Stars

© First Stars

Ein ROAS von 6,2 klingt nach einer erfolgreichen Kampagne. Schließlich rechnet das System jedem eingesetzten Werbe-Euro 6,20 Euro Umsatz zu. Darunter können jedoch auch Käufe von Menschen sein, die die Marke bereits kannten und gezielt nach ihr gesucht haben. Ob die Anzeige den Kauf ausgelöst hat oder er auch ohne sie zustande gekommen wäre, lässt sich aus dem ROAS nicht ablesen.

Henning Hock, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Performance-Agentur First Stars, ließ deshalb mehr als 100 Kundenkonten aus 15 Branchen neu auswerten. Sein Team trennte Suchanfragen nach den jeweiligen Markennamen vom übrigen Traffic. Danach lag der mediane Return on Ad Spend bei 3,4 statt bei 6,2. Das ist ein Rückgang von rund 45 Prozent.

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