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Lesedauer 3 Min.

Apple: Juni-Keynote wird laut Insider "Schock-Event"

Immer am Vormittag die wichtigsten Meldungen des Tages – das ist TechTäglich, die Technik-Kolumne von W&V: Heute mit Apples "Schock-Event" und Googles Neuvorstellungen im Check.
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© W&V

Apple meldet sich mit neuen Produkten zurück. Traditionell feiert der Konzern die LGBTQ-Community alljährlich mit einem neuen Pride-Armband. Die 2023er-Kreation in Konfetti-Optik lässt sich ab 23. Mai über die offizielle Apple-Store-App erwerben. Ab 24. Mai ist sie auch direkt in allen Apple Stores erhältlich.

Kompatibel ist das witzige Armband mit allen Modellen ab der Apple Watch Series 3. Der Preis: 49 Euro. Zusätzlich dazu spendiert Apple der Community ein neues Zifferblatt im Design des Pride-Armbands. Es ist ab nächster Woche über ein Update des Watch-Betriebssystems auf watchOS 9.5 verfügbar.

Spannender: Gleichzeitig hat Apple angekündigt, dass die mächtige Videobearbeitungs-Software Final Cut Pro, bisher nur für den Mac (349,99 Euro) erhältlich, ab 23. Mai aufs iPad kommt. Gleiches gilt für die Software Logic Pro, die am Mac professionelles Songwriting, Beat-Produktion sowie das Abmischen und Bearbeiten von Musik erlaubt. Eine Ankündigung mit Sprengkraft. Seit Jahren hatten iPad-Besitzerinnen und -Besitzer gehofft, dass Apple beide Tools auch aufs Tablet bringt. Ganz ohne Event hat Apple die Bereitstellung von Final Cut und Logic Pro fürs iPad verkündet – mal eben per Pressemitteilung. Dabei ist der Transfer der Software aufs iPad ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, das iPad dem Mac immer mehr anzugleichen.

Warum hat Apple eine solch fette Neuvorstellung nur per Pressemitteilung verkündet? Der bei Apple seit Jahren gut vernetzte US-Blogger John Gruber vom Portal daringfireball glaubt es zu wissen: "Wir haben alle darauf gewartet, dass diese beiden Apps auf das iPad kommen, und auf den ersten Blick sehen beide sehr gut aus. Die Abo-Preise (4,99 Euro pro Monat/49,99 Euro bei jährlicher Bezahlung, Anm. d. Red.) sind interessant, und ich frage mich, ob die Mac-Apps auch zu einer Abo-Variante übergehen werden. Die Veröffentlichung/Ankündigung dieser Apps lässt mich vermuten, dass die WWDC-Keynote im nächsten Monat schockvoll mit anderen Ankündigungen ist."

Apples Juni-Event, die WWDC, beginnt am 5. Juni mit der Keynote. "Schockvolles Event" – das heißt im Klartext: Neben der neuen Software für iOS, macOS, watchOS und tvOS kommt endlich das lange in der Gerüchteküche gemunkelte Headset von Apple. Daher hat nicht mal die wichtige Vorstellung von Final Cut Pro und Logic Pro Platz im Juni-Event.

Die Wunderbrille überlagert bei Apple alles: VR, AR, Gestensteuerung sind möglich – und wenn nicht alles täuscht, wird dieses komplett neue Produkt von Apple deutlich spannender als zunächst befürchtet. Zwar soll die erste Version der Wunderbrille um 3000 US-Dollar kosten. Doch spätestens, seitdem Apple seinen neuen iPad-Meilenstein rund um Final Cut und Logic Pro nur mal "nebenbei" verkündet hat, ist auch dem letzten Beobachter klar: Dies wird die spannendste Keynote seit Steve Jobs' Erstpräsentation des iPhones!

Das sind die Themen in TechTäglich am 11.5.2023:

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