24. Jul 2026
Lesedauer 4 Min.
Stimmt ja gar nicht!
Print ist tot und für Verlage nur noch ein Verlustgeschäft
Man sollte nicht alles glauben, was man so erzählt bekommt. Logisch. Aber manche Unwahrheiten halten sich erstaunlich hartnäckig. Lass mal nachhaken!Print ist tot und für Verlage nur noch ein Verlustgeschäft. Die Auflagen sinken, E-Paper legen zu, der Kiosk verliert seit Jahren an Bedeutung. Trotzdem starten Verlage neue Titel oder erhöhen die Frequenz bestehender Blätter.
Burda bringt „Bunte Royal“ und „Freundin – Gesund leben“ heraus; Burdas Gen-Z-Ableger „Instyle“ kommt häufiger an den Kiosk. Die Motor Presse entdeckt das Trendthema Langlebigkeit, Kouneli Sports steigt mit „Pace“ ins Rennen ein, Wort & Bild testet „Medicus“, Newcomer setzen mit „Sara“ auf Best-Agerinnen.
Also doch keine Printkrise? Nicht ganz. Eher erleben wir hier gerade ihre betriebswirtschaftliche Konsequenz.