Ein vermeintlicher Nachahmer-Streit entwickelte sich zum viralen Drama: Auf Tiktok ging es hoch her zwischen Pop’it und Super Pop. Creator, Clips und Community bestimmen, wem die Sympathien gelten – nicht die Presse. Am Ende profitierten beide Marken von der Aufmerksamkeit. Ein Lehrstück für Markenkommunikation im Creator-Zeitalter.
Die Schere zwischen Kundenvertrauen und der Verteilung von Werbebudgets geht weiter auf: Häufig werden die eigentlich effizienteren Kanäle vernachlässigt. Die Gründe sind vielfältig. Einer davon: Gehypte Plattformen werden gewählt, um sich als innovative Marke zu positionieren.
Calzedonia launcht eine Wiesn-Kollektion, die der des Start-ups Saint Sass ähnelt. Doch wem fliegen die Sympathien zu? Der Marke, die mit Personality überzeugt. Jason Modemann von Mawave hat drei Learnings, die Marketer aus dem Case mitnehmen können.
Pinterest hat neue visuelle Werbelösungen im Portfolio. Dazu zählen Top-of-Search-Anzeigen, die die Klickrate erhöhen sollen, Local Inventory Ads für Echtzeit-Preise im Geschäft sowie Media Network Connect zur Integration von First-Party-Händlerdaten.
Die Mediabranche diskutiert seit Jahren über neue Erfolgskriterien jenseits klassischer Reichweiten-KPIs. Nun wagen OMD Germany und Eye Square einen gemeinsamen Vorstoß, um "Attention" als zentrale Währung in der Mediaplanung zu etablieren. Ziel: Qualitative Reichweite statt nackter Zahlen soll den wahren Erfolg von Kampagnen messbar machen.
Creator werden zunehmend selbst zu Marken und Unternehmern - das zeigt die aktuelle Liste der "Top Creators 2025". Für Marketer heißt das: Für die Zusammenarbeit gelten neue KPIs und andere Regeln.
Eine Analyse von Webnetz zeigt: Starbucks dominiert auf Instagram und TikTok, LAP Coffee sucht trotz hoher Frequenz noch die zündende Tonalität, Espresso House punktet mit starkem Community Management. Der Rest lässt Potenzial liegen.
Für Verlage wird KI zunehmend zum Gamechanger: Personalisierte Inhalte, smarte Paywalls und datenbasierte Erlösmodelle stehen ganz oben auf der Agenda. Gleichzeitig wächst der Druck, Vertrauen und Transparenz zu sichern.
Werbung muss wieder mehr überraschen, fordert Marc Fischli, Executive Managing Director EMEA bei Criteo. Targeting schafft Effizienz - schön und gut. Doch dabei werde zu oft versäumt, Emotionen beim Publikum zu wecken.