Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

AGF-Studie: Fernsehen bleibt erster Anlaufpunkt auf dem TV-Gerät

Trotz Smart-TVs, Streamingdiensten und neuer Navigationsmöglichkeiten startet die Mehrheit der Zuschauer ihre Bewegtbildnutzung weiterhin mit dem klassischen Programm, zeigt eine Studie der AGF. Sie untersucht erstmals auch, wie Nutzer auf dem TV-Gerät zu Inhalten gelangen.  
© AGF

Das klassische Fernsehprogramm bleibt für die meisten Menschen in Deutschland der erste Zugang zu Bewegtbild auf dem TV-Gerät. Laut der neuen AGF-Plattformstudie 2026 beginnen 79,2 Prozent der Befragten ihre Nutzung mit dem linearen Fernsehen. 26,8 Prozent starten direkt mit einem Streamingdienst. Vor allem jüngere Zielgruppen wechseln häufiger unmittelbar zu Streaming-Angeboten.

Erstmals hat die AGF ihre Plattformstudie um Fragen zur User Journey auf dem Fernsehgerät ergänzt. Damit untersucht sie nicht mehr nur die technische Ausstattung der Haushalte, sondern auch, wie Zuschauer tatsächlich zu linearen und non-linearen Angeboten kommen.

Nach dem Einschalten das laufende Programm

Auch technisch bleibt das TV-Gerät stark auf das klassische Fernsehen ausgerichtet. In mehr als zwei Dritteln der Haushalte erscheint nach dem Einschalten zunächst das laufende Fernsehprogramm. 57,7 Prozent der TV-Haushalte verfügen über eine Smart-TV-Oberfläche, die Streaming-Apps, Empfehlungen und weitere Inhalte bündelt.

Streaming-Dienste sind auf diesen Oberflächen inzwischen fest verankert. Netflix, YouTube und Prime Video gehören zu den am häufigsten sichtbaren Apps. Gleichzeitig sind auch die Mediatheken von ARD und ZDF bei vielen Nutzern direkt auf dem Startbildschirm präsent.

Die Studie zeigt zudem, dass sich die Navigation auf dem Fernseher zunehmend verändert. Während Farbtasten auf Fernbedienungen weiter an Bedeutung verlieren, gehören Direktwahltasten für Streaming-Angebote inzwischen bei mehr als der Hälfte der Haushalte zur Standardausstattung. Trotzdem bleibt das lineare Fernsehen für die Mehrheit der erste Orientierungspunkt. Finden Zuschauer dort kein passendes Programm, schalten 55,4 Prozent zunächst innerhalb des TV-Programms weiter, bevor sie zu Streaming-Angeboten wechseln.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige