Dass das TV-Erlebnis für viele Fans weiterhin zentral ist, zeigt auch ein weiteres Ergebnis der Befragung: 45 Prozent ärgern sich darüber, wenn Torjubel aus der Nachbarschaft früher zu hören ist als das eigene Bildsignal das Tor zeigt. Hintergrund sind unterschiedliche Übertragungswege, die zu zeitlichen Verzögerungen führen können. „Fußball lebt vom Live-Moment – gerade zu Hause“, sagt Peveling. Je nach Empfangsweg könnten kleine Verzögerungen entstehen, etwa über Kabel, Satellit, IPTV oder Streaming.

Für Sender und Plattformen unterstreicht die Studie die anhaltende Bedeutung des klassischen TV-Konsums bei großen Live-Events. Auch im Streaming-Zeitalter bleibt die Fußball-WM für die meisten Fans vor allem ein Ereignis vor dem heimischen Bildschirm.


Autor: Julia Gundelach

Julia Gundelach ist freie Autorin mit Schwerpunkt Specials. Daher schreibt sie Woche für Woche über neue spannende Marketing- und Medien-Themen. Dem Verlag W&V ist sie schon lange treu – nämlich seit ihrem Praktikum bei media & marketing in 2002, später als Redakteurin der W&V.